22. Januar 2024

20 | Anna Mae: «Ich vereine Americana mit französischen Chansons»

20 | Anna Mae: «Ich vereine Americana mit französischen Chansons»
Soltis Studiocast
20 | Anna Mae: «Ich vereine Americana mit französischen Chansons»

Inspiriert von ihrer Kindheit in Frankreich, kreiert die Sängerin & Liederschreiberin Anna Mae neue Musik in Form einer EP mit französischen Songs, die sie hinsichtlich Sound in ein Americana-Kleid steckt und gleichzeitig ihre Sympathie für das französische Chanson durchblicken lässt. Nach ihrem Debüt-Album (Out of the Woods, 2021) veröffentlicht Anna Mae eine Sammlung französischer Chansons die allesamt aus eigener Feder stammen. Der EP-Titel verweist auf die beiden Vornamen der Künstlerin, die 1990 im Luzerner Hinterland geboren wurde. Die Veröffentlichung gewährt Einblick in eine etwas andere Welt Anna Mae’s, die nicht nur von Grössen wie Tina Turner oder Johnny Cash inspiriert wurde, sondern z.B. auch von Edith Piaf oder Jaques Brel. Den letzten Winter hat Anna Mae in Chicago verbracht, um an neuen Songs zu feilen und sich Inspiration zu holen bei der dortigen Musikszene. Ihrem Ansatz, zwei ganz eigene Musikstile miteinander zu vereinen, ist sie gefolgt und zeigt nun das Resultat mit ihrer aktuellen EP „Chansons de Nadja Bernadette“. Americana und französisches Chanson, gemacht von einer Künstlerin die gerne Neues und Ungewohntes ausprobiert. Als Indie-Artist lässt Anna Mae sich die Freiheit, selbst zu entscheiden mit wem sie zusammenarbeitet. So hat sie sich zusammengetan mit Künstlern wie Richard Köchli, Toni Vescoli oder Phil Carmen, um von ihnen zu lernen. Seit dem Jahr 2017 lebt sie von der Tätigkeit als Sängerin & Liederschreiberin, ist mit ihrer Musik um die halbe Welt gereist, und hat grosse Träume. Sie träumt von einer besseren Welt, von Hoffnung und Frieden, und dass wir alle wieder lernen die Natur zu achten (siehe Song 4 „Sécher Les Larmes Du Monde“). Anna Mae’s Ziel sind die grossen Bühnen (z.B. die Royal Albert Hall in London), sie möchte einen Grammy gewinnen und die erste sein, die grüne Tournéen spielt.

Anna Mae's französische EP und der damit verbundene Atelier-Aufenthalt in Chicago kann in Form einer Kunstausstellung entdeckt werden. Vom 21. bis 24. März 2024 in der Kunsthalle (Bourbaki) in Luzern. Mehr Infos unter www.anna-mae.net/live . www.anna-mae.net

https://www.facebook.com/annamaesingersongwriter

https://www.instagram.com/anna_mae_singersongwriter

https://open.spotify.com/intl-de/artist/6WAGSY0PyucSHbFLkjKKat

Podcast produziert von Christoph Soltmannowski.

0:04 Ich will auch, ich will da irgendwie die 2 Stile miteinander vereinen, americana und Chanson, weil ich habe das Gefühl. Das ist etwas Einzigartiges eben. Das macht nicht jeder und vielleicht kann ich mit dem ein Zeichen setzen. Dass du heute hier bist. Wir kennen uns schon länger, aber wir haben ja jetzt schon lange nicht mehr gesehen. Das war vor der grossen Pause, die wir alle haben machen müssen und wir uns das letzte Mal gesehen haben, und dann haben wir aber auch noch eine Aktion gemacht. Während der Pause kannst du dich das an das noch erinnern?

0:45 Während der Pause haben wir eine Aktion gemacht, das stimmt. Ja, da habe ich, glaube ich, von zu Hause aus, gell, habe ich Lieder gesungen. Ja, genau, wir haben. Wir haben im Rahmen, das ist so eine Aktion gewesen, vom Blick und von von. Die ich da betreuen durfte. Und da haben wir auch gesagt, jetzt müssen wir irgendetwas machen, es geht nichts mehr, wir müssen, wir müssen etwas machen und dann hast du uns also bei den und bei vielen Künstlern sind wir dann vorbei, Filmen gegangen und. Du hast das aber einen fertigen, fertigen Film geschickt. Genau. Ich habe, glaube ich, zu Hause in der Stube habe ich das aufgenommen, dass ich euch nachher geschickt, ja war cool. Es war eine coole Sache es.

1:27 War eine coole Sache. Ich habe es gerade vorher nochmal angeschaut. Ja. Erstmal nochmal zurück zu dir. Du bist die Anna Mäed du kommst, obwohl der Name sehr amerikanisch kommst du aus dem Luzerner, wie sagt man? Hinterland, Hinterland? Wirklich ja. Ich habe es jetzt nicht wollen aussprechen. Doch, absolut. Wirklich so? Das dürfen wir wirklich so sagen. Luzerner Hinterland ja, genau, das ist so ein bisschen das ländliche Gebiet von Luzern. Ja, also sicher ein vielleicht nicht gerade urbane, aber eine sehr schöne Gegend. Sehr einfach, wirklich ganz grün, viele Wälder und Hügelberge. Ich habe es sehr gern, ich erlebe in der Nähe von Willisau, also alberswil. Hat mir vom Jazz her.

2:12 Genau das Jazzfestival genau und ich geniesse einfach sehr, in dieser Region leben zu können, weil ich Zeit zum Spazieren raus gehe, in die Natur. Und es gibt mir immer sehr viel Kraft und. Inspirationen. Was ja wichtig ist als Künstler. Jetzt bist du aber nicht inspiriert von, also deine eigentliche Heimat ist ja eigentlich die Musik, oder? Könnte man so sagen. Ja, ich fühle mich mit der Musik und durch die Musik einfach. Ich habe, ich fühle mich einfach sehr wohl, auch wenn ich auf der Bühne bin. Das ist eigentlich mein Zuhause, wenn ich auf der Bühne singen kann und mit den Leuten zusammen einen Moment teile. Was ist denn der Moment gewesen in deinem Leben, wo du gemerkt hast, dass es vielleicht Musik?

3:00 Ist. Das habe ich schon ganz bald gemerkt. Das ist als Kind schon sehr präsent gewesen. Dann habe ich dort einfach immer davon geträumt, für die ganze Welt zu singen und nachher ist das hat sich das weiterentwickelt. Habe ich Musikunterricht nehmen und. Habe immer immer viel gesungen und dann bin ich in einen Bürojob rein gelandet, also habe auf dem Sekretariat gearbeitet und das hat mir dann nicht so super gefallen und da habe ich einfach gespürt, ich muss, ich muss alles auf die Musik setzen, ich kann nicht mit einem Bein noch im Bürojob sein und mit dem anderen Bein in der Musik, sondern ich muss voll Gas einfach 100% Musik machen. Jetzt bist du ja in einem speziellen Sektor von Musik zuhause.

3:50 Also ich habe dich so kennengelernt als jemand, der von allem im Bereich Americana und Rock. Unterwegs ist. Aber jetzt bringst du etwas Neues. Jetzt bringe ich französische Chansons. Und das hat ja auch einen Grund. Deiner Vergangenheit, habe ich gelesen. Genau. Ich habe ein paar Jahre in Frankreich leben können. Wir sind als Familie in der Kindheit ausgewandert und ich bin dort dann. Im Burgund war das du, in der Region bin ich in die Schule etwa 4 Jahre lang und habe mich dann dort so verliebt total in die Sprache und auch in Kultur, in die französische.

4:32 Und darum habe ich so gedacht, weil es mir immer sehr nahe am Herzen lag, habe ich gedacht, ich möchte jetzt so ein so ein Projekt machen, so eine EP auf Französisch. Wie alt warst du dort, wo du in Frankreich gelebt hast? Dann war ich 9 bis etwa 1314. Ja, wie war denn das, wenn die Familie plötzlich sagt, wir gehen jetzt nach Frankreich? Tja, hast du nicht auch Heimweh gehabt? Das war eigentlich noch überraschend, weil als diese Nachricht kam, dass wir nach Frankreich gehen, habe ich mich eigentlich total gefreut, weil ich wusste, wir gehen auf einen Bauernhof und ein Bauernhof für ein Kind immer eine lässige, eine lässige Idee oder eine lässige Vorstellung, und deshalb habe ich mich eigentlich immer sehr gefreut und habe nicht nicht Mühe gehabt, das alte Leben loszulassen.

5:28 Sondern ich habe mich wirklich dann reingegeben. Aber dann auch eine neue Sprache lernen, eine neue Menschen mit denen, die sich dort integrieren. Aber ich glaube, du bist generell jemand der, der gerne connectet den anderen Leuten, wenn ich jetzt auch dein Factjeed anschaue, wer da alles jetzt mitgewirkt hat auf deiner neuen IP, die jetzt gerade ja übrigens rausgekommen. Ist ja genau ja für diese IP und auch sonst im Leben finde ich es einfach sehr wichtig, dass man da Kontakte knüpfen. Und einfach immer daran sein, weil ich habe das Gefühl. Manchmal kannst du auch zusammen etwas entwickeln und immer Ideen austauschen. Das finde ich gut jetzt für den Ibi zum Beispiel habe ich ganz viele Musiker aus Chicago kennengelernt und habe dann die schlussendlich auch gefragt, wenn ihr Mitmachen für das Musikprojekt und dann haben wir zusammengenommen, gingen wir ins Studio und haben Lieder aufgenommen. Vielleicht mal der Reihe nach erzählen deine Karriere, damit wir da rauskommen, ist jetzt da bisschen rückwärts alles. Also du bist in in Frankreich gewesen, dort hast du aber noch nicht so mit Musik oder auch schon oder so. Bis 13 war ich.

6:41 Habe dort nicht einfach eine Gesangsunterricht und Musikunterricht gehabt. Das ist das Einzige, das ich mit der Musik verbunden hat, kann sehr viel Musik entdeckt mit Elvis Presley oder Tina Turner dort, aber sonst so. Konzerte habe ich dort nichts gegeben, die ist dann nachdem, dass wir zurück in die Schweiz gekommen sind, habe ich dann wirklich auch Auftritte zu machen mit der Schulband und so hat sich dann das entwickelt. Wir haben uns dann kennengelernt. Das war etwa vor 7 Jahren, als ich da Balcunnierte mit anderen zusammen und du bei uns aufgetreten bist. Habe dann gefunden, super gut, was mich vor allem bei dir beeindruckt hat, dass du gesagt hast, ich hänge jetzt da meinen Beruf.

7:28 Beruf an angleich ich konzentriere mich voll auf die Musik, finde, das ist in der Schweiz sehr mutig. Ja, das das hat sehr viel Mut gebraucht. Und ich bereue es bis heute eigentlich nicht, weil es gibt mir so viel freier. Das wollte ich hören, ja. Es gibt mir so viel Freiraum und das braucht man auch, um kreativ zu sein. Ich habe das Gefühl, wenn ich noch einen Job hätte, würde mich das zu fest einengen. Und inzwischen ist ja gut, dann hat es mal die lange Pause gegeben, wo du unter anderem das Video gemacht hast. Wo auch wo du? Ich habe jetzt noch heute noch gehört, was du dort so gesagt, du hast ja dann auch noch ein bisschen erzählt, was jetzt geht, dass dass du jetzt cool findest, dass es so ruhig ist, dass wir keine Flugzeuge am Himmel sieht und dass die Natur viel intensiver ist und dass man sich Gedanken macht, ist das rückblickend wirklich auch eine gute Zeit gewesen für dich, die ganze Corona Pause?

8:26 Ja, wenn man Zurückschaut im Fall schon, würde ich sagen. Es hat eine gewisse Ruhe hineingebracht in das Ganze. Es ist schon am Anfang sehr stressig gewesen und auch ist mit viel Angst verbunden gewesen, weil plötzlich hast du ja kein Konzert mehr machen können und hast gedacht, Oh, wie kommt jetzt das Geld überhaupt rein und nachher. Hat sich der Wein angefangen zu legen und ich habe loslassen können und dann sind auch wieder zum Beispiel Songs entstanden in dieser Zeit. Das war sehr kreativ. Dann ja, weil du auch Ruhe hattest und. Du hast einfach irgendwie nichts anderes machen können, also die Situation akzeptieren wie sie ist.

9:07 Und nachher bist du aber raus in die Welt und. Ja, dann bin ich raus in die Welt und jetzt eben im letzten Winter. Ein sehr besonderes Erlebnis war das für mich Chicago. Ich habe etwa 4 Monate dort sein können. Aber du bist vorher schon mal in den USA im Mittleren Westen gewesen und in Kanada, glaube ich. Auch im Mittleren Westen und in Toronto konnte ich dort spielen gehen. An einem Showcase Festival. Und das war auch gut, einfach um die Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen zu sammeln. Ist wirklich gut gewesen. Ich stelle mir vor, es braucht sehr viel Mut, wenn man in dieses Land geht mit einem Musikstil, das eigentlich aus dem Land kommt.

9:48 Man kommt aber selber nicht aus dem Land und das ist eigentlich deine Muttersprache Englisch. Da widme man da trotzdem akzeptiert oder schauen die Leute auch ein bisschen auf? Einen runter. Ich habe zuerst auch ein wenig Respekt davor gehabt, weil ich habe gedacht, Oh, diese Leute schauen den langen oder so, wenn ich so komme mit der Countrymusic und was auch immer, aber die Erfahrung. War sehr positiv. Die Leute sind sehr offen und haben das angenommen. Und ja, ich habe das Gefühl, Frauen haben es einfach genossen, wenn ich ich bin manchmal in den Pampos herausgefahren, nicht unbedingt in den Grossstädten geblieben, sondern auch rausgefahren auf das Land und dort hat man es einfach sehr genossen, Livemusik hören zu können und dass jemand aus der Schweiz kommt, hat sie natürlich auch sehr fasziniert. Hat das deine Musik auch?

10:38 Also hast du da viele Inputs auch nehmen können, weil dort ist ja der ist ja die Musik eigentlich ja entstanden, kann ich mir vorstellen, dass man ja, dann ist man dort quasi an der Quelle und. So wie wenn ich jetzt würde, da in einem thailändisches Zuhause kochen und dann gehe ich mal nach Thailand und merke, es ist ganz anders. Ich habe leider nur den Kochvergleich machen, weil musikalisch ist ja nicht so stark, ja. Ich weiss was du meinst. Es ist also mir hat vor allem die Inspirationsreise selber gegeben, dort wo ich von Auftritt zu auftritt. Bin habe ich lange Autofahrten gemacht oder ein Zug fährt. Das hat mir, das hat mir sehr viel Inspiration gegeben, weil ich habe Situationen beobachten können oder Landschaften gesehen, die ich vorher nicht gesehen habe. Ich bin manchmal.

11:27 Geradeaus gefahren, 23 Stunden lang und dann ist die nächste Kurve gekommen, eine Kurve und dann wieder 23 Stunden einfach nur geradeaus gefahren und das ist. Das war inspirierend. Ist irgendwie inspirierend gewesen, wenn es. Etwas Neues war und was, was entsteht denn zuerst? Was ist die berühmte Frage? Machst du dann zuerst den Text oder die Musik oder gleichzeitig oder eine Idee oder. Es kommt immer ein bisschen darauf an, also meistens ist es schon so, dass wie ein Gefühl vorhanden ist. Wenn ich eine Idee habe, ist auch ein Gefühl da. Und dann schreibe ich wie eine Art Akkordabfolge oder eine Melodie. Und dann? Kommt so langsam der Text dazu?

12:08 Es ist meistens sehr intuitiv, kann das nicht irgendwie planen, sondern. Es passiert einfach. Es kommt dann wie in einem Fluss. Und das ist offenbar sehr viel dann passiert. Aber interessanterweise ja jetzt in Chicago. Also nochmal, du bist in Chicago ja gewesen, das ist so ein Austausch, also ist jetzt Städtepartnerschaft, die es gibt zwischen Luzern und Chicago. Das habe. Ich auch nicht gewusst. Und dann tut man sich da aufstrebende Künstler und Künstlerinnen hin und her schicken oder was ist das Programm? Genau, die Stadt Luzern, eigentlich in Künstler eine Wohnung zur Verfügung stellen, in Chicago, und da kann man sich darauf bewerben, und da habe ich etwa 23 mal mich beworben und dann. Mal jetzt, das klappt es und dann kann mich so gefreut, dass ich dort nach Chicago gehen kann im letzten Winter gewesen, 4 Monate lang und ja, ist lässig, dass ich von dem Stipendium habe profitieren dürfen.

13:05 Also das ist ein Stipendium eigentlich. Also da kommt man dann eigentlich diese Wohnung oder auch noch irgendwie Geld, also wird dann auch noch irgendwie getreist und die Verpflegung, oder muss man das dann selber schauen? Also Wohnung ist sicher bezahlt, wo man wirklich keine Kosten hat und dann noch Geld wo man für das Essen verwenden kann. Natürlich, und das ist für mich einfach fantastisch gewesen, weil dann fällt wie allen Druck weg und dann kannst du völlig dich auf die Sache konzentrieren, auf die Musik. Auf Lieder schreiben, auf das Netzwerk, ja. Und man kommt aber auch nicht so einen Task, das heisst, wir erwarten, dass sie dann mindestens 20 Lieder da schringen müssen.

13:46 Luzern muss drin vorkommen und sie. Angehen zum Glück nicht. Nein, es ist völlig drucklos, alles kein Ziel, oder? So, und dann bist du einfach dort und und dann musst du ja irgendwie, musst ja connecut, also wie, wie, wie, wie geht man denn vor oder wird man dann denen vorgestellt oder musst du alles selber machen, die ganze Connection? Es ist so ein bisschen wie wie ein Verein organisiert, also vor Ort kommst du schon irgendwie in ein Netzwerk hinein und dann triffst du die Leute von dem Verein, von der Städtepartnerschaft, aber nachher ist es auch dann deine Aufgabe, selber raus zu gehen und einfach um zu schauen, was es hat und was dir auch bringen können. Als Musikerin bei mir war es so, ich habe ganz viele Konzerte besucht, bin viel schauen gegangen und habe probiert, immer nach den Konzerten mit den Musikern auch zu reden und. So Kontakt knüpfen zu.

14:36 Können und wie war das einfacher mit Leuten in Kontakt zu kommen als bei uns? Ich will sagen, die Hemmschwelle ist einfach ein bisschen tiefer. Es ist viel unkomplizierter, alles kommt sehr schnell an die Leute hin. Ja, und dann? Hast du jetzt viel Kontakt knüpfen können, wo auch beständig sind? Ja, vor allem mit ein paar Musikern, die die mich einfach auch fasziniert haben, weil es es ist so ein Talent herum und ich habe gedacht, vor allem zum Beispiel pedals dir Gitarrist, das ist so eine. Spezielles Country Musikinstrument. Habe ich. Er heisst Brian und ich habe ihn dort kennengelernt in Chicago und habe gewusst, ich muss ihn fragen für das Projekt, wo ich jetzt eben die französische Chance, die es auch gemacht habe, dass er dort auch mitwirkt, weil es ist einfach fantastisch. Die Musik, die er macht.

15:30 Du bist in Chicago gewesen und dann bist du plötzlich auf die Idee gekommen, französische Chansons zu machen. Wie kommt das? Ja, ist eigentlich schon immer ein bisschen mir immer gewesen. Es hat so ein bisschen wie immer geblubbert, und als ich dort gewesen bin in Chicago und Zeit gehabt habe, habe ich gemerkt, ich will ran sitzen und die Chance so weiterentwickeln und dann habe ich eben die 4 Monate auch ein wenig dafür genutzt, um ein bisschen einzutauchen und auch die richtigen Leute zu finden. Singt es sich dann besser? Oder anders auf Französisch. Glaube ich schon ein bisschen. Also für mich ist es einerseits einfach eine schöne Sprache, kann sie sehr gerne und immer, speziell wenn ich auf Französisch singen.

16:13 Kann es gibt ja einen Künstler, wie ich glaube, beim Stephan Eicher, der singt ja auch Französisch, obwohl das nicht seine Muttersprache ist. So viel ich weiss, aber einfach aus bestimmten Grund raus sind ja Französisch. Ja, offenbar ist das. Eine flüssige Sprache oder hat das auch etwas zu tun mit so? Vorbilder wie Nedit Piaf oder ein Jacques Brel. Ja, das sind auch Künstler, die mich sehr stark inspirieren. Und ich denke in einen gewissen Teil kommt auch von diesen Künstlern wie jetzt Edith Piaf. Ich finde, es klingt einfach so schön, wenn sie das Französisch singt und irgendwie habe ich mich so in das verliebt und habe jetzt auch wollen, ein Projekt eigentlich so machen mit Chanson und tun, ja ist. Natürlich sehr speziell.

17:03 Also ihre ganze Geschichte. Ich bin schon an ihrem Grab gestanden und habe auf dem berühmten Friedhof. Ja, lasches in Paris. Ich habe vor langer Zeit mal ein Musical betreut, das zu Mathis, ich weiss nicht, ob dir das etwas sagt, das hätte sie in in Luzern ist das uraufgeführt worden, eine Produktion, die nachher auch in Zürich gespielt worden ist. Da habe ich die Medienbetreuung gemacht und dann habe ich mich doch, weil ich das ganze Programmheft geschrieben habe und so, und dann sind wir eben mit der SU und und einem Fernsehteam mal auf auf nach Paris gereist. Habe ich mich sehr mit dem Thema Edith Piaf beschäftigen müssen? Ja, sehr spannend, ja. Sicher, eindrücklich nicht. Aber deine Wurzeln sind ja auch und es hat auch vielleicht etwas zu tun mit deinem Namen, mit dem Künstlernamen Tina Turner. Ja, genau, Anna May war richtig.

17:54 Name von der Tina Turner ja. Ist das auch der Grund, dass du das als Künstlername? Absolut, dass ich den gewählt habe, ja. Und hast du sie mal kennengelernt? Nein, ich habe ehrlich gesagt. Leider auch nicht. Sie hat ja in Zürich gewohnt, habe ich sie nie wieder live gesehen, auf einer Bühne noch getroffen. Ja, eigentlich ging es ja mal einkaufen und irgendwelche Lokale besuchen, aber leider nicht, ja. Ich habe sie live gesehen am letzten in der letzten Tournee, die sie gemacht haben. Das war faszinierend, aber sonst live, also persönlich getroffen, leider auch nicht. Und dann neben anderen mehr gibt es jetzt die Nadja Band. Nadia, Bernadette, Das ist es eigentlich mein richtiger Vorname.

18:39 Also so heisst das weiss ich. Das ist also Nadja und dann Bernadette die zweite, da wäre der Vorname. Genau das ist sind meine beiden Vornamen. Und weil ich das Gefühl hatte, dass die französische Ipi, die ich jetzt ausgegeben habe, dass das sehr persönlich ist, tue ich das doch einfach so nennen chanson.de Neudiades. Und du sagst ja den zweiten Song auf die IP le Temps deiner sei dein Lieblingssong. Warum? Weil der sehr wahr ist. Also die Geschichte ist einfach. Es erzählt die Geschichte von einem Künstlerleben und. Das Künstlerleben ist ja schon schön, oder? Wenn man seinen Beruf leben kann, seine Berufung.

19:21 Aber es gibt auch viel Schattenseiten, zum Beispiel, wir wollen auch wie immer, es ist ein Traum oder ist es, ich geniesse es, aber es gibt auch viel die finanziellen Aspekte, oder das ist nicht immer einfach, wenn man weiss, man muss die Rechnungen zahlen können. Ende Monat ist vor allem in der Anfangsphase viel Druck rum, wo man sagt doch du musst einfach so viele Konzerte spielen wie es nur geht, dass du die Rechnung bezahlen kannst. Heute muss man ja als Künstlerin und Künstler Konzerte spielen. Man kann nicht darauf hoffen, dass wir irgendwie, ja, man kann schon darauf hoffen, aber man muss sehr, sehr viel Tonträger verkaufen, dass man davon nur leben könnte, oder sondern du musst viel, wie oft trittst du auf, so im Jahr, im Durchschnitt kann man das sagen, oder? Im Durchschnitt ist es vielleicht 2 bis dreimal im Monat, also 2 bis 3 Wochenenden.

20:15 Aber das ist schon viel. Es gibt auch manchmal Mönchen, die nichts ist oder fast nichts. Und dann gibt es wieder andere Monate, wo wirklich dann wieder sehr viel ist. Eine Balanceakt. Und es ist immer ein. Ich nehme an, das machst du gerne oder manchmal auch nicht so toll. Ich mache es sehr gerne. Also Liveauftritt ist etwas für mich. Das ist eigentlich meine Lieblingsarbeit von der von der ganzen Sache, die ich als Singer Songwriterin mache ich gerne Lieder und so klar, aber Top of the Top ist immer wenn ich dann auf die Bühne gehen kann. Und wenn. Da in verschiedenen Orten auf der Welt, also jetzt in Chicago und so, dort ist ja auch ein paar Mal aufgetreten, nehme ich an. Oder sehr viele sogar.

21:03 Ist das irgendwie anders als wie in der Schweiz? Das heisst doch immer, wir Schweizer seien so habt ihr auch ein bisschen zurückhaltend und kritisch. Das stimmt. Also wenn du jetzt publikumstechnisch ein bisschen vergleichst, ist es schon so, dass die Schweizer zuerst mal beobachten und schauen, wie es so ist. Und in Chicago sind. Einfach ein bisschen offener sehen, also schon von Anfang an mit dabei gewesen, hat mitgemacht oder auch Fragen gestellt während dem Konzert irgendetwas rein gerufen und es ist ein bisschen interaktiver gewesen, dass ich finde es in der Schweiz auch toll, aber es braucht ein bisschen mehr Effort, manchmal hast. Du dich dann dort auch als, also kannst du deine Swissness ein bisschen gespielt hast.

21:47 Ich komme da aus der Schweiz oder oder ist das nicht? Ist das nicht. Relevant gewesen. Dann habe ich probiert, nicht zu sagen, ich wollte herausfinden. Ob es, ob es ob du quasi so. Oder nicht? Und nicht, dass ich Schweizerin. Bin das heisst auch für eine Schweizerin ist das ja ganz gut was sie macht, aber als Einheimische oder so. Ja genau, von dem habe ich bisschen wollen aus dem Weg gehen wollen. Und es ist dir auch gelungen, nehme ich an. Ja, mich hat es sehr überrascht wegen den französischen Sachen. Ich habe ja dort auch Chansons gesungen und habe schauen wollen, wie sie reagieren. Ja, auch ja. Interessant. Und sie sind sehr neugierig gewesen und sehr auch berührt von dieser Sprache und von diesen Chancen. Weil das wahrscheinlich etwas ist, das nicht alle. Den und irgendjemand kommt.

22:29 Und das macht. Schon etwas ungewöhnlich, oder? Ich denke, es ist einfach ausserordentlich gewesen für sie, ja. Wir in der Schweiz sowieso, also als viersprachiges Land, französisch zweiter wichtigste Landessprache ist das etwas anderes, aber ich kann mir vorstellen, so etwa in Chicago, der ist ja gar nicht so häufig konfrontiert mit anderen Sprachen und Kulturen. Das ist so ja vor allem sprachen, Englisch vor allem. Und wenn du weiter rauf gehst, dann auf Kanada, ist es dann vielleicht schon auf einmal französisch, aber. Ja, es ist. Es ist ein sehr gutes Erlebnis gewesen, dass die Chancen uns auch so gut angekommen sind bei den Amerikanern. Ist doch gut und jetzt mit deinen französischen Chansons auch in die Westschweiz hast du mir vorher erzählt. Wie ist es denn dort oder hast du das jetzt schon mal gemacht? Du bist jetzt schon mal gewesen, oder? Ich habe es schon mal ein bisschen ausprobiert und bevor ich die CDS herausgegeben habe und ich habe gemerkt, es kommt an bei den Leuten, auch in der Westschweiz. Auch wenn ich vielleicht nicht den sauberen Akzent habe. Französischer Akzent, man hört es auch weder schon heraus, dass ich.

23:40 Genau, und jetzt bin ich dann vor allem in Yverdon zum Beispiel unterwegs oder in der Region Neuenburg, Neuchatel und ich freue mich sehr darauf, gell, ich habe das Gefühl, die. Ja, so von den letzten Erfahrungen her kommt das sehr gut an diese Musik. Vor allem ist es auch etwas, das sich dann noch etwas abhebt von gibt. Ja, die meisten singen einen Songwriter, auch die, die ich jetzt aus der Schweiz kenne, die sind ja Englisch unterwegs, was ja durchaus OK ist. Aber wenn du jetzt da druckst zu Chanson. Was ich, ich nehme an, es gibt auch. Also ich habe jetzt auch so gefunden, deine Stimme passt ja auf beides, manchmal ist es so ein bisschen wie P off. Ist es wirklich so Amerikaner rockmässig? Du kannst hier die Brücke sehr gut schlagen. Dankeschön.

24:31 Ich will auch, ich will auch irgendwie die 2 Stile miteinander Vereinen, americana und Chanson, weil ich habe das Gefühl. Das ist etwas Einzigartiges eben. Das macht nicht jeder und vielleicht kann ich damit so ein bisschen wie ein Zeichen setzen. Und es sind ja alles auch Songs. Also ich passt. Passt ja auch so inhaltlich gut, es sind sehr persönliche Songs und es ist jetzt nicht irgendwie, was soll ich sagen, also so die Pumpende, weisst du was Rock und so und es ist eher eher Finn und und. In der introvertiert kann man auch ein bisschen sagen, oder? Und was ich jetzt auch noch speziell gefunden habe. Speziell interessant ist die Magnolie auf dem Cover, wo du ja auch noch textliche Information dazu lieferst, worauf diese Magnolie steht, habe ich auch nicht gewusst. Glückstabilität und dass das eine sehr alte Pflanze ist, um Japaner, die auch die haben, ist das wie bist du auf das gekommen?

25:38 Das habe ich zusammen mit der mit einem Künstler in Chicago entwickelt. Doch wir sind zusammen gesessen und haben uns überlegt, was könnte man zu den Chancen grafisch darstellen und. Ist er mit dem Vorschlag gekommen? Jamie Gannon ist mit dem Vorschlag gekommen, er mag eine Magnolie aufs Cover zu tun. Und ich finde einfach die Tatsache, dass die Blumen auch für Bestand steht, also eine Beständigkeit, finde ich, finde ich ein schönes Wort und auch einen schönen. Einfach eine schöne Idee für mich, weil ich möchte mich als Künstlerin weiterentwickeln, aber trotzdem auch Bestand haben wie die Beine auf dem Boden und von dort aus wachsen.

26:22 Ich glaube, das sieht man so an deiner Karriere, dass du so mit beiden Beinen auf dem Boden stehst und trotzdem nicht einfach stehenbleibst oder Dableibst, sondern etwas machst. Leider haben wir da keine Emagolie, sondern nur so einen künstlichen. Ich weiss nicht was das sein soll, ein Feigenbaum wahrscheinlich ein echter, wäre schon lange eingegangen, da in dem in dem Dunkeln Studio rein. Ja, aber. Du hast auch geschrieben, du willst die erste sein oder eine von den ersten, die eine grüne Tournee macht. Ja, das ist so eine Vision von mir. Was ist denn das? Ich weiss nicht, weisst du, das ist jetzt einfach eine Vision und ich habe noch keinen Schimmer, wie ich das organisieren sollte, aber. Die Idee dahinter finde ich so schön, wenn man irgendwie etwas machen könnte, das zum Beispiel der Anfahrtsweg nur schon mit dem Ich weiss doch nicht mit dem Fahrrad oder mit dem Pferd, oder ich weiss doch nicht.

27:16 Dass man so eine Tournee spielt und sie muss, muss ja keine Welttournee sein, sondern mal im kleinen Rahmen, die man einfach von Ort zu Ort weitergehen könnte und dann nicht irgendwie ein Auto nehmen, sondern eben vielleicht mal ein bisschen langsamer unterwegs sind und dann eben auch grün. Bist du denn jemand, der sehr umweltbewusst und nachhaltig lebt? Ich probiere es ja, ich probiere, mein Bestes zu machen. Ich bin eigentlich sehr viel mit dem ÖV unterwegs, zum Beispiel. Also du bist jetzt nach Chicago gerudert. Mit dem Segelschiff. Nein, ich bin dann mit dem Flugzeug natürlich.

27:57 Und. Und habe schon gedacht dann. Bist du jetzt ja auf Tournee, also du gibst, wenn der Podcast rauskommt, ist das dann schon wieder durch. Also jetzt am Donnerstag das Konzert in in Luzern und dann bist du an verschiedensten Orten unterwegs und. Genau. Ich bin vor allem eben in der Deutschschweiz unterwegs und in der Westschweiz. Ausland ist im Moment kein Thema, aber zum Beispiel auch das nächste Datum wäre der 20. Oktober in Neuchatel. Aber irgendwie, du willst ja deine Karriere und nicht nur auf die Schweiz beschränken, sondern sehr bewusst auch.

28:43 International ich habe noch gesehen, dass du mit jemandem ja Kontakt hast und zusammenarbeitst. Du hast mir sogar mal eine Mail geschrieben wegen dem Phil Carmen. Ja, genau. Wo ich ja auch mal, das ist 30 Jahre her. Mindestens merke ich wieder, wie lange ich da schon dabei bin und etwas mache. Das ist 30 Jahre her, wo ich ihn mal in Stein am Rhein oder wohnt er immer noch dort oder wo wo ist er? Er ist in Florida, Florida. Er ist jetzt in Florida. OK, habe ich gar nicht mitbekommen. Ich habe dann damals habe ich irgendeinen Pressetext geschrieben und wir haben dann irgendwie noch eine Story machen wollen in der Schweizer Illustrierten, die dann aber irgendwie nicht geklappt hat, aber er hat ja einen Hit gehabt und.

29:27 Das ist gewesen. Neunzehnachtundachzig so. Und. Jetzt ist er in Florida. Ja, und wie hast du ihn kennengelernt? Es ist ganz einfach gewesen. Ich habe ihn angeschrieben per E-Mail, das war schon vor ein paar Jahren, weil ich bin einfach immer ein wenig auf der Suche nach Leuten, die mir Tipps geben können oder auch, wie mal sagen, wie es bei ihnen gelaufen ist, damit sie mal ein Bild bekommen, wie sie einmal als Musiker zu leben und dann hat er zurückgeschrieben und so sind wir eigentlich dann in den Austausch gekommen, haben wir hin und her geschrieben oder wir telefonieren jetzt, ich finde das schon noch wertvoll, wenn man jemanden hat, dem man immer ein bisschen. Austauschen kann.

30:08 Und die Erfahrungen? Einander erzählen? Ja und? Ja mal getroffen dort, oder? Nein, nein, ich bin nicht zu ihm gegangen, aber wir sind einfach jetzt immer bisschen dran und schauen, was die Zukunft bringt. Und in der Schweiz bist du auch ein Good Connected, so in der Musikerszene. Ja, ich probiere wirklich dort ein wenig Kontakte auch zu behalten. Jetzt unter anderem jetzt zum Beispiel mit dem Toby Gmür. Er ist aus Luzern. Die dich ja schon länger begleitet, ja. Er ist ein toller Typ und sehr inspirierend da für mich. Ich höre immer viel von ihm, aber wir sind auch irgendwie so irgendwo. Facebook. Aber ich glaube, wir haben, ich habe doch ich habe ihn kurz getroffen an deinem Konzert in diesem Lokal. Weisst du 56 Jahre her oder so bin ich mal nach Luzern gekommen.

30:59 Weiss jetzt nicht mehr wie das Lokal geheissen hat. Sorry, aber dort ist eigentlich gewesen, habe ich kurz mit ihm 23 Worte gewechselt, habe ich aber gewusst, dass er so einer ist, der so viel macht und. Vielen Hochzeiten tanzt im positiven Sinn Leute und produziert und selber Musik macht und so, ja. Und ihm seine Band Motorsport, die ich sehr, sehr sehnlichstes Album erwarte. Das kommt jetzt dann raus, das ist wirklich gerade ein super Hammer. Aber jetzt kommt erstmal ja deine IP raus oder? Die ist jetzt gerade schon rausgekommen. Und es ist jetzt, glaube ich, so immer mehr, dass man einfach macht und nicht mehr das ganze Album. Und so ist irgendwie oder einfach nur Singles raus gibt oder oder ist da irgendetwas geplant oder oder wieso? Also Singles rausgeben ist eigentlich auch das, was man aktuell so macht.

31:52 Einfach immer einzelne Lieder, aber das ist so bisschen schwierig für mich. Ich finde es ist schon wichtig die Lieder in einem Konzept aufzuhalten und das IB ist so ein bisschen eine Zwischenform, ist nicht ein Album, aber ist wenigstens ein lieb etwas. Und das Album ist dann schon wieder geplant, aber noch nicht fest. Also ich kann dir jetzt nicht sagen, wann das nächste Projekt kommt. Ja. Aber die IB ist so jetzt mal mit den Chansons dort, wo ich darauf fokussieren. Möchte jetzt bist du ja da unterwegs gewesen mit der Weste und jetzt in Chicago und trotzdem ist deine Homebase, aber die Schweiz wird das auch bleiben. Ja, das wird voraussichtlich so bleiben. Die Schweiz ist ja nicht so, dass. Viele Musiker, das ist jetzt in Florida. Es gibt viele, die dann also vor allem müssen sagen, ich will da nicht einfach da den Local Hero sein in der Schweiz bös gesagt, sondern ich will wirklich.

32:49 Die die Welt erobern? Oder wenigstens, dass man mich international, dass ich international aktiv bin, dann ist er vielleicht ja da gibt es viel, die gehen dann nach Berlin oder nach London oder allein und weiss ich wo. Genau. Ist ja nicht gerade unbedingt albuswill, ist ja nicht gerade das Musikmeking im Internet. Und Musiker gibt. Im Kanton Luzern. Ja. Absolut, aber da hast du ganz recht. Ich habe einfach das Gefühl, im Moment bin ich noch da aus Homebase und kann immer von der Schweiz aus irgendwo hin fliegen. Jetzt Nashville zum Beispiel vielleicht mal der London und ob ich dann jemals den Wohnort wechseln wird, das kann sein, aber ist im Moment noch nichts in Planung.

33:36 Ja, aber dann bleibst du ja da vorläufig mal noch erhalten. Und wir nehmen jetzt, das haben wir noch nie gemacht, da im Studio. Wir nehmen jetzt noch einen, einen einen Song auf, von dir weisst du schon, welchen Song du spielen? Willst ich Spiele halise das möchte ich spielen. OK, sag noch etwas zu diesem Song. Ist der Song, der erzählt Geschichte über Freundschaft und auch seinen eigenen Weg zu gehen. Doch halt, Tschüss sagen den Leuten und sagen, ich gehe meinen weg, ich gehe voraus und schaue nicht mehr zurück, aber trotzdem dann nach dieser Reise wieder zurück gekommen und die Geschichten mit den Leuten, mit den Freunden teilen. Das ist ja eigentlich so, kann man sagen. So dies Motto.

34:25 Ja, könnte man so sagen. Ja, ich sehe eigentlich mein Leben auch ein bisschen aus Reise und ich bin sehr raschlos. Und denke eben, wie wir es vorher gesagt haben. Ich gehe raus in die Welt, aber wird auch immer wieder zurück kommen. Das ist doch schön, komm, fahren wir wieder zurück. Da in den Podcast sagen wir so weiss ich was sind 3 Jahre oder so lade ich dich wieder wir können jetzt schon einen Termin abmachen, aber jetzt freue ich mich, dass wir den Song aufnehmen und er wird dann da jetzt an diesen Podcast dann hingehängt. Super, danke vielmals. Also Anna, vielen Dank, dass du hier her gekommen bist. Viel Erfolg weiterhin. Bin sehr gespannt, was du machst und auch sehr gespannt, über was wir dann in 3 Jahren treten werden.

35:07 Das ist sicher wieder. Sicher wieder sehr überraschend. Sie. Super. Danke vielmals, Christoph.